Trächtigkeit - Deutsche Dogge Dennin

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DatumBauchumfangGewicht
09.07.201763 cm70 kg
22.07.201767 cm71 kg
30.07.201774 cm73 kg
10.08.201788 cm76 kg
15.08.2017
90 cm
76 kg
22.08.2017
94cm
79 kg
23.08.2017
97cm
80 kg
24.08.201798 cm
25.08.2017100 cm81 kg
27.08.2017102 cm
29.08.2017104 cm83 kg
30.08.2017105 cm



Trächtigkeit bei der Deutschen Dogge
Erfahrungen von Züchtern
Eine Hündin trägt ihr Welpen 63 Tage (9 Wochen) aus. Um eine Trächtigkeit nachzuweisen kann man 26. Tagen nach dem ersten Decktag eine Ultraschalluntersuchung machen. Eine Palpation ist zwischen dem 28. und 32. Tag der event. Trächtigkeit möglich. Palpieren, so nennt man das äußere Ertasten von den Welpen-Früchten, die in diesem Zeitraum sich verdicken und daher nicht so schnell verletzt werden können. Nur wenige Züchter sind überhaupt in der Lage zu palpieren und selbst die Tierärzte wagen es kaum.

Man sollte zur Zucht wirklich nur Hündinnen einsetzen, die eine gute Gesundheit genießen und ein gesundes Instinktverhalten vorweisen. Eine Hündin, die zuvor wenig Interesse an ihren Welpen zeigte, nicht in der Lage war ohne Hilfe zu werfen, zu Allergien neigt, verhaltensauffällig ist, chronisch krank ist oder sonstige Einschränkungen hat, sollte nicht zur Zucht eingesetzt werden. Man sollte sich bei der Auswahl der Zuchthündinnen nicht auf das Äußere beschränken, denn ohne gesunde Muttertiere kann man auch keine gesunden Welpen züchten. Dasselbe gilt auch für Zuchtrüden, denn bestimmte Veranlagungen und Schwächen werden durchaus weiter vererbt.
Vorbereitung
Hat man eine gesunde und wesensfeste Hündin und entschließt man sich einen Wurf zu ziehen, sollte man darauf achten, daß die Hündin schon vor dem geplanten Deckakt psychisch und physisch in bester Verfassung ist. Dazu gehört nach einer gesunden Ernährung auch ausreichend Bewegung, gute und saubere Unterbringung, Kontakt zu Artgenossen, Familie und geistige Beschäftigung.

Es ist wichtig, daß die Hündin in der Zeit von der Befruchtung bis zur vierten oder fünften Woche nicht über- oder untergewichtig wird. Bei Übergewichtigen Hündinnen kommt es öfters zu Geburtsschwierigkeiten und bei untergewichtigen Hündinnen kann es während der Laktationszeit zu einen erheblichen Substanzverlust und mangelnder Milchbildung kommen.

Auch sollte man die tragende Hündin in den ersten Wochen nicht schonen; Bewegung ist wichtig für den Stoffwechsel, um die Festigkeit zu erhalten und für das psychische Wohlergehen der Hündin. Stress-Situationen und sportliche Tätigkeiten mit einer hohem Verletzungsgefahr sollten vermieden werden, sowie Hochleistungssport. Z.B. Schutzhundesport könnte man durchaus weiter trainieren, jedoch sollte man Hürdensprünge und den Schutzdienst unterlassen (Stress und Verletzungsgefahr).
Wachstum der Welpen in der Mutterhündin
Bei dem Deckakt halten wir die Normaltemperatur der Hündin fest, ihr Gewicht und den Bauchumfang (gemessen an der hinteren Rippe). Nach unseren Aufzeichnungen (Hündin bei einem Wurf von 14 Welpen) bleibt das Gewicht der Mutterhündin, Bauchumfang wie auch die Temperatur in den ersten 14 Tagen konstant. Am 14. Tag der Trächtigkeit setzt sich erst die Frucht ein. So sind auch nur wenige Veränderungen an der Mutterhündin erkennbar. Meist bleibt die Vulva nach dem Deckakt ein wenig vergrößert. Einige Hündinnen sind nach einem erfolgreichen Deckakt ein wenig "verschlafener" und wirken ruhiger. Bei anderen allerdings merkt man keinerlei Veränderung.
Nach 21 Tagen beginnt das Gewicht ganz leicht anzusteigen (je nach Hündin 1-2 kg), die Temperatur bleibt normal der Bauchumfang beginnt ebenfalls langsam zu wachsen (ca. 2 cm - bei gleichbleibender Fütterung!). Die Früchte sind nun ca. 2 cm groß und sind kugelförmig und relativ weich.
Nach dem 28. Tag sind die Kügelchen nur leicht gewachsen (auf ca. 3-4 cm). In diesem Zeitraum kann nun palpiert werden, da die kleinen Kugeln nun "fest" werden. Hier kann ein guter TA auch schon erste Erfolge mit einem Farbdoppler erziehlen. Die Mutterhündin hat nur sehr wenig Veränderung bis hierhin durchlaufen.
Nach dem 35. Tag der Trächtigkeit beginnt nun die Hündin sich zu verändern. Sie legt (bei gleichbleibender Fütterung) nun ein wenig mit dem Gewicht zu (ca. 4 kg), der Bauch beginnt nun zu wachsen (ca. 5 cm plus). Die Welpen sind nun in kleine Fruchtblasen und sind nun länglich bei einer Größe von ca. 5-6 cm.
Am 42. Tag ist der Bauchumfang explosionsartig gewachsen (ca. plus 13 cm) und auch das Gewicht hat kräftig zugelegt (ca. plus von 6 kg). Die Welpen besitzen nun volle Funktionen und besitzen eine Größe von ca. 7-8 cm.
Am 49. Tag haben wir bei der Trächtigkeit erste Bewegungen festgestellt. Die Welpen haben nun eine Größe von ca. 10-11 cm. Der Bauchumfang ist nochmals angewachsen (ca. plus 11 cm) und das Gewicht ist um ca. 3 kg nochmals angestiegen.
Am 53. Tag der Trächtigkeit sind die Bewegungen nun auch von Außen erkennbar. Die Föten haben nun eine Größe von ca. 15-16 cm. Der Bauchumfang ist nochmals um 7 cm angewachsen (nun insgesamt auf 110 cm) und das Gewicht hat nochmals deutlich zugelegt (um 6 kg auf 73 kg). Bis zu diesem Zeitpunkt ist die Temperatur konstant geblieben.
Ca. 24 Stunden vor der Geburt ist die Temperatur sehr deutlich von 38,3 auf 36,1 Grad abgefallen. Die Welpen wurde im Bauchraum sehr ruhig. Der Bauchumfang wie auch das Gewicht ist in den letzten Tagen so einigermaßen konstant geblieben. Die Mutterhündin hat gut vorgeschlafen und bereitet sich nun auf die Geburt vor. In unserem Beispiel sind nun 14 gesunde und kräftige Welpen von einem Durchschnittsgewicht von 700 g geboren worden.
Ernährung der Hündin
Die Ernährung der Zuchthündin ist von größter Wichtigkeit, denn von der Mutter bekommen die Welpen während der Trächtigkeit und in den ersten Lebenswochen alle nötigen Nährstoffe, Abwehrstoffe und letztendlich den Grundstein ihrer eigenen guten Gesundheit.

In den ersten fünf bis sechs Wochen der Trächtigkeit bedarf die Hündin nicht wesentlich mehr Nahrung als sonst, da das Wachstum der Föten in dieser Zeit sehr gering ist; sie erreichen nur 30% ihres Geburtsgewichts bis zur fünften Woche. Oft fasten die Hündinnen freiwillig in der vierten oder fünften Woche der Schwangerschaft – hier sollte man die Natur ihren Lauf nehmen lassen und nicht versuchen, die Hündin zum Fressen zu bewegen.

In dieser ersten Zeit kann man die Hündin ihr normales Futter in den üblichen Mengen weiter geben. Man sollte nur darauf achten, daß der Bedarf an Mineralien, Vitaminen, Spurenelementen und essentiellen Fettsäuren sicher gedeckt ist. Der Bedarf an Energie erhöht sich bis auf das 1,5-fache in dem letzten Drittel der Schwangerschaft. Daher empfiehlt es sich, ab der vierten Schwangerschaftswoche die Nahrungszufuhr um ca. 15% pro Woche zu erhöhen, so daß die Hündin zum Ende der Schwangerschaft in etwa das 1,5 - fache an Nahrung bekommt. Oft reicht aber das 1,25 – fache, so daß man die Hündin gut beobachten sollte, um sicher zu gehen, daß sie nicht allzu schwer wird.

In den letzten zwei Wochen der Trächtigkeit ist es ratsam die Hündin 3-4 mal täglich zu füttern, um die Verdauung zu erleichtern und um es der Hündin etwas bequemer zu machen.
In den letzten Tagen sollte man leicht verdauliche Mahlzeiten verabreichen und nicht große Mengen an Knochen füttern.
 
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